Helferausflug des Krippenbauvereins Montlingen- Eichenwies 2026

25.04.2026

Helferausflug unseres Vereins

Am Samstag, 25. April 2026, unternahmen wir einen genussvollen Ausflug, der den teilnehmenden Helferinnen und Helfern eindrucksvolle Einblicke in die Kunst der Käseherstellung bot und mit einem geselligen Abschluss ausklang.

  • 1. Station: Besuch bei der Schaukäserei des Appenzeller Käse in Stein AR: Als erstes wurden wir von der Gruppenführerin Rosemarie beim Empfang willkommen geheissen. Wir bekamen nicht nur interessante Eindrücke in die Käseherstellung, sondern auch altertümliche Geschichten & Brauchtümer vom Appenzellerland, wie beispielsweise das Silvesterklausen, die verschiedenen schweizweit bekannten Appenzeller Trachten jeglichen Geschlechts oder die Abspaltung des früheren Kantons Appenzell. Natürlich stand der Appenzeller Käse im Vordergrund, die bereits seit dem 13. Jahrhundert hergestellt wird & sogar urkundlich um diese Zeit erwähnt wurde (siehe Stiftsarchiv St. Gallen).

Wie entsteht der Käse eigentlich? Wir bekamen ganz am Anfang für jede Person eine Schachtel mit insgesamt sechs verschiedenen Appenzeller Käsewürfeln, die jedoch erst bei der jeweiligen Station degustiert werden durfte, dabei merkte man bei jedem Biss, dass der Appenzeller der würzigste Käse der Schweiz ist. Dadurch erlebte man die Geschichte auch geschmacklich immer verschieden. «Die Herstellung des Appenzeller Käses erfolgt nach traditionellen Verfahren, die seit über 700 Jahren in der Region Appenzellerland durchgeführt wird. Die Rohmilch stammt aus der Landwirtschaft um den Säntis, wo die Kühe mit frischem Gras & Alpenkräutern gefüttert werden. Diese Fütterung ist entscheidend für die Qualität der Milch & somit des Endprodukts. Die Käseherstellung umfasst mehrere Schritte, darunter die Erwärmung der Rohmilch, die Gerinnung mit Lab, die Formung der Laibe, das Salzen & die Reifung im Käsekeller. Die Käse wird in der Regel mindestens dreimonatig gepflegt & hat eine charakteristische Kräutersulz, die für den einzigartigen Geschmack verantwortlich ist.» Selbst Bernadette, die von der Gruppenführerin einen Schlüssel bekam, konnte das Rezept nicht aus der Vitrine öffnen, denn wie heisst es so schön: «Das Rezept bleibt geheim.» Was sehr bemerkenswert ist, dass fast die gesamte Produktion maschinell läuft & dass der Käsekeller bis zu 12'000 Käseleibe aufbewahren kann, in Gesamtwert von ca. 1,9 Millionen Schweizer Franken.

Mit sehr vielen schönen & informativen Momenten, ging unsere Reise nach der Führung weiter.

  • 2. Station: Unsere Reise zur nächsten Station führte uns mit zwei Autos durch das frühsommerliche Appenzellerland, vorbei am historischen Dorf Appenzell Richtung Sammelplatz. Die eine Gruppe fuhr mit dem Auto bis zur Hälfte des Weges & lief dann die andere Hälfte zu Fuss zum Endziel: der hohe Hirschberg, die andere Gruppe fuhr mit dem anderen Auto bis zum Restaurant hinauf.

Ausklang, gemütliches Nachtessen: Den krönenden Abschluss des Tages bildete das gemeinsame Abendessen auf dem hohen Hirschberg in Appenzell. Bei strahlendem Frühlingswetter genoss die Gruppe regionale Köstlichkeiten, begleitet von einem atemberaubenden Bergpanorama & einem wunderschönen Sonnenuntergang. Die Stimmung war geprägt von lebhaften Gesprächen über die gesammelten Eindrücke & der Vorfreude auf die kommende Krippenbau-Saison.

Nach dem Helferausflug kehrten unsere Vereinsmitglieder mit neuen Ideen & gestärkter Gemeinschaft zurück – ein gelungener Auftakt für die bevorstehende Kurszeit. Ein besonderer Dank gilt dem Initianten Philip Hutter (Aktuar & Webmaster Krippenbauverein MOEW), sowie der Schaukäserei Appenzeller Käse für die Einblicke in ihre faszinierende Welt des Käses & dem gesamten Team des Restaurants hoher Hirschberg für ihre wundervolle Bewirtung.

Vorstand des Krippenbauvereins Montlingen-Eichenwies, Daniel Kühnis

Aktuar & Webmaster des Krippenbauvereins Montlingen-Eichenwies, Philip Hutter



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